Der perfekte Japan-Koi – schöne, gesunde Koi züchten

Koi Ginrin Goshiki gestohlen?Wer schöne und gesunde Koi züchten möchte, der muss unbedingt auf die passende Pflege achten. In erster Linie kommt es hierbei auf die Ernährung der doch recht empfindlichen Fische an. Die klassischen Japan Koi benötigen ein hochwertiges Spezialfutter. Es muss allerdings auch auf die individuellen Gegebenheiten abgestimmt werden. Solange die Wassertemperaturen gering sind, muss das Futter leicht verdaulich sein und viele Kohlenhydrate enthalten, da Koi bei geringen Wassertemperaturen eine schlechtere Verdauung an den Tag legen. Sobald die Temperaturen steigen, muss das Futter umgestellt werden, es sollte jetzt mehr Fette und Proteine enthalten. Wichtig ist, dass kein normales Fischfutter, sondern ein spezielles und hochwertiges Koifutter verwendet wird.

Die wichtigsten Bestandteile des Koifutters

Damit die Zucht gesunder Koi gelingt, ist es überdies notwendig, dass die Bestandteile des Koifutters optimal aufeinander abgestimmt sind. Hierbei spielen die einzelnen Inhaltsstoffe eine wesentliche Rolle. So werden Proteine für das gesunde Wachstum der Koi benötigt. Idealerweise enthält das Fischfutter essentielle Proteine, die der Koi nicht selbst bilden kann. Die tierischen Proteine, die unter anderem in Insektenpuppen, Fischmehl und Schalentieren vorkommen, haben für den Koi einen höheren Nährwert, als pflanzliche Proteine aus Erdnüssen oder Soja.

Ebenfalls von Bedeutung sind die Fette im Koifutter. Sie werden zur Energieversorgung und für den Stoffwechsel benötigt. Allerdings darf ein Koifutter nicht zu viele Fette enthalten, damit die Fische nicht fettleibig werden. Insbesondere länger gelagertes Futter sollte hierbei nicht mehr verwendet werden, denn die mittlerweile oxidierten Fette können dem Koi schaden.

Enthalten sein müssen außerdem Kohlenhydrate. Sollten dem Koi zu wenig Kohlenhydrate zur Verfügung stehen, kann der den Mangel zwar durch den Abbau von Proteinen ausgleichen, jedoch führt dies langfristig zu einem drastischen Gewichtsverlust.
 

Ergänzende Nahrungsbestandteile

Zusätzlich brauchen Koi natürlich Vitamine und Mineralien. Letztere sind entscheidend für einen guten Stoffwechsel. Meist werden Mineralien über das Teichwasser aufgenommen, doch durch ständige Filterung und den Verbrauch durch die Koi sinkt der enthaltene Spiegel an Mineralien. Deshalb müssen sie zusätzlich über das Futter gegeben werden. Auch Wasseraufbereitungsmittel, die Mineralien enthalten, sind mittlerweile auf dem Markt. Genauso wichtig sind die Vitamine, die für einen gesunden Stoffwechsel und ein gestärktes Immunsystem sorgen.
 

Die richtigen Umgebungsbedingungen

Neben der Fütterung spielt auch die richtige Unterbringung der Koi eine wichtige Rolle, damit sie sich vermehren können. Ausreichend Platz ist hierbei das A und O. Aber auch das Wasser muss richtig aufbereitet werden. Hierbei empfiehlt es sich, es wenigstens einmal monatlich hinsichtlich der enthaltenen Stoffe zu überprüfen. Dabei kommen einfache Teststäbchen aus dem Zoohandel in Frage, die gute Dienste leisten. Regelmäßig muss auch der Filter im Koi Teich gereinigt werden.

Die Pumpe und den Filter sollten gewissenhafte Koihalter wenigstens zweimal wöchentlich überprüfen und gegebenenfalls reinigen. Wichtig ist zudem, dass eine Sauerstoffpumpe in den warmen Sommermonaten aufgestellt wird, da sich Koi in sauerstoffreichem Wasser besonders wohl fühlen. Damit die Fische in der Winterruhe nicht gestört werden, darf die Strömung im Koiteich nicht zu hoch sein. Dennoch darf der Filter nicht abgestellt werden.

Schwankungen in der Wassertemperatur, sowie der Wasserqualität sollten unbedingt vermieden werden. Das gilt insbesondere bei neu gekauften Fischen. Diese sollten zunächst in einen sauberen Behälter gegeben werden, und zwar zusammen mit dem Wasser, in dem sie gekauft wurden. Anschließend gibt man einen Teil Teichwasser dazu, bis zwei Drittel ursprüngliches Transportwasser und ein Drittel Teichwasser vorhanden sind. Nach einigen Minuten wird der Vorgang wiederholt, bevor die Koi in den Gartenteich entlassen werden. So gewöhnen sie sich langsam an die neue Umgebung.

Ähnliche Artikel

  • Noch keine passenden Artikel

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>